11.04.2026 19:00 Uhr

Am vergangenen Samstag war die Feuerwehr Köppenreut/Falkenbach Ausrichter einer Gemeinschaftsübung in Marchzipf. Dazu rückten neben der örtlich zuständigen Wehr die Fahrzeuge aus Freyung, Kumreut, Neureut/Aigenstadl und Ringelai an. Angenommen wurde ein Brand eines Holzstadls mit zwei vermissten Personen. Neben der stark abschüssigen Anfahrt war vor allem die Wasserversorgung eine Herausforderung. Über zwei mehrere hundert Meter lange B-Leitungen wurde Löschwasser zum Brandobjekt gefördert. Einsatzleiter Stefan Kern, 1. Kommandant der FF Köppenreut/Falkenbach, organisierte die Einsatzstelle in zwei Abschnitte, Brandbekämpfung und Wasserförderung. Die FF Freyung begann umgehend mit der Brandbekämpfung sowie der Personensuche und wurde durch Atemschutzgeräteträgern aus Ringelai unterstützt. Mittels Drehleiter wurde eine Widerstandslinie zum Wohnhaus errichtet. Die restlichen Einheiten bauten die Schlauchleitung auf und organisierten den Bereitstellungsraum. Nachdem die vermissten Personen gerettet waren, ereignete sich noch ein – zum Glück gespielter – Atemschutzunfall, bei dem ein Atemschutzgeräteträger gerettet werden musste. Somit hatten auch die drei Rettungswagen des Rettungsdienstes Stadler einiges zu tun. Die Feuerwehr Ringelai baute eine Führungsunterstützung auf, die dem Einsatzleiter organisatorische Aufgaben abnahm. Beobachtet wurde das Geschehen von Kreisbrandmeister Markus Lösslein, in der Nachbesprechung wurde sowohl von ihm als auch vom Übungsausrichter das gute Zusammenwirken aller Einsatzkräfte gelobt.

Beteiligte Einsatzkräfte:

Florian Freyung 10/1, 11/1, 21/1, 30/1 und 40/1

Florian Köppenreut/Falkenbach 44/1

Florian Neureut/Aigenstadl 46/1

Florian Kumreut 43/1

Florian Ringelaiu 14/1, 41/1 und 55/1

KBM Lösslein

Rettungsdienst Stadler