12.10.2026 18:00 Uhr
Reges Treiben herrschte gestern Abend am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Freyung. Mehr als 60 Aktive, Jugendfeuerwehler, ehemalige Aktive und Freunde der Feuerwehr hatten sich eingefunden, um die neue Drehleiter in Freyung willkommen zu heißen.
Unter den Anwesenden waren auch Fahnenmutter Margit Heydn-Nesner, Kreisbrandmeister Markus Lösslein und Christian Kilger, Ehren-Kreisbrandmeister Günther Dengg, Ehrenkommandant Reiner Obermeier sowie Ehrenvorstand Harald Kössl. Die Einsatzfahrzeuge wurden im Rondell des Gerätehauses aufgestellt und gemeinsam wurde gespannt auf das Eintreffen des neuen Einsatzfahrzeugs gewartet.
Kurz vor 18 Uhr trafen schließlich auch der 1. Bürgermeister der Stadt Freyung, Dr. Olaf Heinrich, sowie mehrere Vertreter des Stadtrates am Gerätehaus ein. Wenige Minuten später war es dann so weit: Die neue Drehleiter bog auf das Feuerwehrgelände ein und wurde von den anwesenden Feuerwehrmitgliedern und Gästen mit viel Blaulicht und Martinhorn gebührend empfangen.
Die bisher eingesetzte Drehleiter, Baujahr 1989, hat über viele Jahre hinweg zuverlässig ihren Dienst versehen und dabei unzählige Einsätze absolviert. Doch auch an ihr ging die technische Entwicklung nicht spurlos vorüber. Insbesondere die auf 180 kg begrenzte Gesamtzuladung des Rettungskorbes stellte bei bestimmten Einsatzlagen zunehmend eine Herausforderung dar.
Daher wurde bereits seit längerer Zeit nach einer geeigneten gebrauchten Drehleiter gesucht. Unter anderem wurden hierfür auch die Angebote der Zollauktionen regelmäßig geprüft. Am 25. September konnte schließlich eine 19 Jahre alte Metz-Drehleiter auf MAN-Fahrgestell erworben werden. Das Fahrzeug war bis zuletzt bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Remagen im Einsatz.
Einen besonderen Mehrwert bietet die neue Drehleiter insbesondere durch die auf 270 kg erhöhte Nutzlast des Rettungskorbes. Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug über zusätzliche Anschlagpunkte zur Sicherung von Personen, die insbesondere bei der Rettung von Patienten eine deutliche Verbesserung gegenüber dem bisherigen Fahrzeug darstellen.
Ganz abgeschlossen ist die Umstellung damit allerdings noch nicht. In den kommenden Wochen stehen noch die Beschaffung und Ergänzung verschiedener Beladungsgegenstände sowie die notwendige Herstellereinweisung auf dem Programm.
Wenn alles nach Plan läuft, kann die neue Drehleiter somit hoffentlich schon in wenigen Wochen offiziell als „einsatzbereit am Gerätehaus“ gemeldet werden.